Hotline
| Frankfurter Rundschau |
|
|
|
Neuer Talent-Markt Eschborn: Beim U17-Turnier trifft sich internationaler Fußballnachwuchs Kevin Kraus gehörte sicher zu denen, die unter Beobachtung standen. Auf den Fußballplätzen von Eschborn und Niederhöchstadt traten am Wochenende erstmals 15 europäische U17-Mannschaften gegeneinander an. Die Jugendnationalspieler hatten beim „1. Internationalen Reisebüro Waschke Mercure Cup" auch die internationalen Talentjäger auf den Plan gerufen. So wurde etwa der Chefscout von Liverpool am Spielfeldrand gesichtet. Neuer Talent-Markt Eschborn: Beim U17-Turnier trifft sich internationaler Fußballnachwuchs Kevin Kraus gehörte sicher zu denen, die unter Beobachtung standen. Auf den Fußballplätzen von Eschborn und Niederhöchstadt traten am Wochenende erstmals 15 europäische U17-Mannschaften gegeneinander an. Die Jugendnationalspieler hatten beim „1. Internationalen Reisebüro Waschke Mercure Cup" auch die internationalen Talentjäger auf den Plan gerufen. So wurde etwa der Chefscout von Liverpool am Spielfeldrand gesichtet. Kevin, seines Zeichen Kapitän der Frankfurter Eintracht, ist so einer, der Aufmerksamkeit erregte und den Sprung zur Profikarriere schaffen könnte. Zumindest wenn man der Einschätzung von Holger Müller, dem Nachwuchskoordinator der Frankfurter Vereins, folgt. Kevin Kraus selbst träumt von einer Zukunft in der Premier League. Entsprechend lag für den 16-Jährigen der besondere Reiz des Turniers im europäischen Vergleich. „Die Holländer waren schneller und technisch besser als wir", zieht er Bilanz nach dem Spiel gegen den AZ Alkmaar. Gewonnen haben trotzdem die Frankfurter. „Ein Turnier, bei dem sich so gute internationale Mannschaften messen können, ist in der Region einzigartig", betonte Müller die Attraktivität des Eschborner Talent-Marktes. In der Zahl der Zuschauer spiegelte sich die Anziehungskraft des Cups allerdings nicht wieder. „Gestern war es noch schlimmer", kommentiert Veranstalter Wolfgang Waschke am Sonntag die Besucherzahlen. Insgesamt etwa 500 zahlende Gäste, so seine Schätzung, hätten am ersten Spieltag die beiden Turnierstätten besucht. Gehofft hatte er auf 2000 Besucher. „Neue Turniere werden anfangs oft von den Zuschauern nicht gut angenommen", so Müllers Erfahrung. Waschke will sich nicht entmutigen lassen und plant für kommendes Jahr einen weiteren Cup. „Vom Spielerischen her ist es ein Traum", sagt er. Sein Ziel ist es, mit der Veranstaltung den Jugendfußball fördern. Frankfurter Rundschau 04.08.2008 |


